
Der letzte Tanz von König Giorgio
Das künstlerische Erbe von Armani betrifft nicht nur die Welt der Mode, sondern auch die des Tanzes, dem der Modeschöpfer seine letzten Entwürfe gewidmet hat
Tanz ist eine Frage des Gleichgewichts. Wie die Mode. Eine einzige falsche Note genügt, um die Magie der Leichtigkeit zu verlieren.
Das wusste Giorgio Armani nur zu gut, der dem Ball viele seiner kreativen Energien widmete — einschließlich der letzten: die Entwürfe für die Kostüme der 16 Tänzerinnen und Tänzer, die den 68. Wiener Opernball eröffneten, waren seine letzte Arbeit. Er hatte keine Zeit mehr, diese schimmernden Wolken auf der Bühne zu erleben, doch sein künstlerisches Erbe wurde in diesem Bereich von seiner langjährigen Freundin aufgegriffen — der Étoile Alessandra Ferri, künstlerische Direktorin des österreichischen Ballettkorps.
