
Lesen mit… Ruggine di strada
Schreiben bedeutet, dem eine Stimme zu geben, was oft im Schweigen verharrt: unbequeme, aber wahre Geschichten, mit dem Wunsch, sie im Herzen und im Gedächtnis der Leser zu hinterlassen
Für mich bedeutet Schreiben, dem eine Stimme zu geben, was oft im Schweigen verharrt — unbequemen, aber wahren Geschichten —, mit dem Wunsch, sie im Herzen und im Gedächtnis der Leser zu hinterlassen, weil jede Geschichte eine Brücke zwischen dem persönlich Erlebten und der kollektiven Dimension ist. Die Hoffnung ist, Menschen näher zusammenzubringen und Bewusstsein zu wecken.
Nach mehr als dreißig Jahren bei der Staatspolizei, angesichts der Tragödien der Straße, frage ich mich noch immer, ob ich meinen Teil bis zum Ende tue.
Eine Frage quält mich besonders: Hat sich jemand die Mühe gemacht, unseren jungen Menschen zu erzählen, was es bedeutet, sich am Straßenrost zu verletzen, wenn die Entscheidungen am nötigen Bewusstsein mangeln?
