
VON EINEM MAILAND TRÄUMEN, DAS ES (NICHT) GIBT
Oneirisch, Fotografien einer fast imaginären Stadt
von Riccardo Pinzauti3. August 2026
Gleichzeitig klar und undurchsichtig, frenetisch von Berufung, aber auch statisch in seinen Makroarchitekturen: Mailand war eine zweite Heimat für Manfredo Pinzauti, einen toskanischen Fotografen, der viel zu früh von uns ging. Eine unbequeme Stadt, die zwischen tiefer Zuneigung und dem Grau mancher Himmel schwankt, erzählt in einer Serie von Aufnahmen, die dank der Entschlossenheit seiner Ex-Frau Cristina und seines Sohnes Riccardo zu einer postumen Ausstellung wurden. Hier erzählt Riccardo vom Talent und der Einzigartigkeit seines Vaters.
